Barrierefreies Bauen

Zwar dürfte das Thema altersgerechtes bzw. barrierefreies Bauen für junge Paare oder Familien auf den ersten Blick eher uninteressant sein – Bewegungsprobleme oder körperliche Behinderungen im Alter scheinen noch in weiter Ferne zu liegen. Doch auch sie sollten an die Zukunft denken und verhindern, dass eben solche Probleme sie irgendwann dazu zwingen, aus den eigenen vier Wänden auszuziehen.

Vorausschauende Planung ist hier besonders wichtig: Nur ein entsprechend gestaltetes Zuhause ermöglicht eine selbstständige Lebensführung, auch wenn Ihre persönliche Leistungsfähigkeit abnimmt.

Für Hausbesitzer, Vermieter und die öffentliche Hand übernehmen wir die umsichtige Planung und Ausführung ihres barrierefreien Bauvorhabens:

  • das Nachbessern von Gebäuden im Bestand inkl.
    • den Umbau von Sanitäranlagen oder Türen
    • den nachträglichen Einbau von Übergängen, Rampen, Treppen, Aufzügen
  • den Neubau barrierefreier Gebäude entsprechend der Forderung nach DIN 18040-1 und DIN 18040-2
  • die Konzeption und Realisation von barrierefreien Plätzen
  • die Gestaltung von Parkplätzen
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SENIORENWOHNANLAGE:
Erweiterung des Pflegeheims zur Mühle in Waldhölzbach

Zur Erweiterung der Kapazitäten des Seniorenheims wurde das historische Mühlenhaus um einen angesetzten Neubau erweitert. Basis des Projektes stellt ein bereits bestehender Entwurf. Aus diesem wurde ein praktikables, allen öffentlich-rechtlichen Vorschriften und Auflagen der Baugenehmigung bezüglich Barrierefreiheit, Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz und Einrichtung entsprechendes, wirtschaftliches Konzept erarbeitet und umgesetzt.

Die Anbindung des Neubaus an das Mühlengebäude erfolgte, ohne den laufenden Pflegebetrieb zu beeinträchtigen.

WOHNHAUS: Rollstuhlgerecht gem. DIN 18025-1

Projektentwicklung, Finanzierungskonzept,
Konzeptstudien, Entwurfsplanung, 3D-Visualisierung,
Kostenplanung, Kostenkontrolle, Bauantrag,
Werkplanung, Detailplanung, Ausschreibung, Vergabe

Für jedes Projekt suchen wir eine innovative, kraftvolle Grundidee, die räumliche und emotionale Qualität mit einem schlüssigen Funktionskonzept verbindet.
Durch die strukturelle Gliederung der Fassade und leichte Verschiebungen der Baukörper entsteht ein abwechslungsreiches, lebendiges Bild. Form, Funktion, Technik und Ökologie behandeln wir dabei nicht als autarke Themen, sondern entwickeln das eine aus dem anderen, bis es sich zu einem schlüssigen Ganzen verbindet.

Das Gebäude soll altersgerechter Ruhesitz für zwei Nutzungseinheiten im Massivbauweise errichtet werden.
Die Zonierung des Grundriss richtet sich für den Wohnbereich zur tahseitigen Aussicht hin. Dort öffnen sich die Grundrisse und es entstehen fliesende Räume zwischen Innen und Außen. Der Grundriss des Wohnbereich ist offen gestaltet. Ein Querrigel in dem alle Nebenbereiche untergebracht sind schließt zum Nachbargrundstück ab. Dadurch
bleiben die atraktiven Blickbeziehungen ausschließlich dem Wohnbereich vorbehalten. Dieses Prinziep gilt auch für die Einliegerwohnung.
Bei der Organistation der Grundrisse wurden die Nassbereiche zentral zusammengefasst um die Ver- und Entsorgungsleitungen, wirtschaftlich zu bündeln.